Ehemalige Bushersteller
Karosseriefabrik Harmening KG
05.05.2007 - 14:02


Karosseriefabrik Harmening KG

Die Firma Hermann Harmening KG wurde 1879 in Bückeburg als Hof-Wagenfabrik gegründet. Hier wurden unter anderem auch Kutschen für den Fürsten zu Schaumburg-Lippe gebaut. Nach dem ersten Weltkrieg begann man mit dem Bau von landwirtschaftlichen Nutzfahrzeugen, dem 1926 der Bau von Omnibussen folgte. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges lag der Schwerpunkt auf Omnibusaufbauten, die auf VOMAG-Fahrgestellen mit Holzvergasern aufgebaut wurden.

Nach dem Krieg wurden die Werksanlagen beschlagnahmt und erst 1951 wieder frei gegeben. Anfangs fertigte man neben Anhängern und Spezialaufbauten auch Omnibusaufbauten auf Ford-Fahrgestellen. Später folgten auch Aufbauten auf Fahrgestellen anderer Hersteller.






Bild links: Ein Kühlanhänger (1954)
Bild unten: Ein Aufbau auf einem Henschel HS 100 N. Der Bus hat 46 + 1 Sitze, sowie 9 Notsitze (Klappsitze).















1955 stellte Harmening seine erste eigenständige Entwicklung vor, den "HKB Clubbus". Ein 24-sitziger, stromlinienförmiger Reisebus, der Gitterkonstruktion des Aufbaus und Rahmen-Bodenanlage in sich vereinigt. Angetrieben von einem 85 PS Henschel-Vierzylinder Diesel. Wahlweise gibt es den Bus mit einer Seitentür als Reisebus, oder mit zwei Seitentüren als Linienbus.

1958 wurde Harmening an die Fahrzeugfabrik Kannenberg (FAKA) verkauft, die den Clubbus in seinem Programm weiterführte.



Eine Werbeanzeige aus dem Jahre 1955





Bild links: Der HKB-Clubbus


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