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Der neue Mercedes-Benz Travego
30.06.2009 - 00:00

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Der neue Mercedes-Benz Travego
  • Neuer Active Brake Assist hilft aktiv Auffahrunfälle zu vermeiden
  • Neu: Passives Sicherheitssystem Front Collision Guard
  • Travego setzt mit vielen Details Maßstäbe bei Sicherheit
  • Rundum neues Cockpit noch fahrerorientierter gestaltet
  • Reihensechszylinder mit zusätzlicher Leistungsstufe
  • Neu: Automatisiertes Mercedes PowerShift Getriebe mit acht Gängen
  • Fahrwerk: Neue Nachlaufachse mit Einzelradaufhängung
  • Neues Interieur, Monitore mit 19 Zoll-Bildschirmdiagonale


Der neue Safety Coach Mercedes-Benz Travego

Sicherheit ist der oberste Markenwert von Mercedes-Benz, Sicherheit steht im Mittelpunkt der neuen Generation des Hochdecker-Reisebusses Mercedes-Benz Travego: Mit ihm hat der Active Brake Assist (ABA) im Omnibus Weltpremiere gefeiert. Neu für den Travego ist außerdem das patentierte passive Sicherheits­system Front Collision Guard (FCG) als effektiver Schutz von Fahrer und Beifahrer bei einem Frontalaufprall. Hinzu kommen als weitere neue Sicherheits­features Abbiegelicht, ein Regen-/Lichtsensor, langlebige LED-Umrissleuchten oberhalb der Windschutz­scheibe und eine Nachlaufachse mit Einzelradaufhängung für die dreiachsigen Modelle. Den Fahrer empfängt ein neu gestaltetes, bedienungs­freundliches Cockpit. Optio­nal ist der Reihensechs­zylinder OM 457 LA in einer neuen stärkeren Leistungs­variante mit 335 kW (456 PS) lieferbar. Ebenfalls auf Wunsch erhält der Travego das neue automatisierte Achtgang-Schaltgetriebe Mercedes GO 240-8 PowerShift. Damit ist der Mercedes-Benz unter den Reise-Hochdeckern attraktiv wie nie zuvor.



Neuer Active Brake Assist hilft aktiv Auffahrunfälle zu vermeiden

Er ist vielfach preisgekrönt und hilft aktiv Auffahrunfälle zu vermeiden und kann damit Menschenleben retten: Der Active Brake Assist - auch als Notbrems-Assistent bezeichnet - erlebte seine Markteinführung im Jahr 2006 im Schwer-Lkw Mercedes-Benz Actros und hat sich seitdem auf mehr als 350 Millionen Kilometern in Kundenhand erfolgreich bewährt. Jetzt hat er als Omnibus-Weltpremiere in der neuen Generation des Mercedes-Benz Travego Einzug gehalten. Der Active Brake Assist leitet bei der akuten Gefahr eines Auffahrunfalls auf ein langsamer voraus­fahrendes Fahrzeug nach gestuften Warnhinweisen eine Vollbremsung ein. Kommt der Omnibus mit der Notbremsung zum Stillstand, wird automatisch die Warn­blink­anlage eingeschaltet.

Der Active Brake Assist basiert auf dem Abstandsregeltempomaten (ART), der bereits seit mehreren Jahren optional für den Mercedes-Benz Travego zur Ver­fügung steht. Er nutzt dabei den Radarsensor des ART, der mit seinen drei Radar­keulen innerhalb eines definierten Bereiches vor dem Omnibus fahrende Hinder­nisse erkennen kann. Fortlaufend werden der Abstand und die Relativ-Geschwin­dig­keit zum vorausfahrenden Fahrzeug erfasst und ausgewertet.

Droht bei unverändert beibehaltener Verkehrssituation ein Unfall, kommt ein gestuftes Warnkonzept zum Einsatz. Zunächst wird der Fahrer durch ein rot auf­leuchtendes Dreieck mit dem Umriss eines Fahrzeugs in der Instrumententafel sowie akustisch gewarnt. Verschärft sich die Kollisionsgefahr, wird eine Teil­bremsung eingeleitet. Die Technik nimmt dabei durch einen sanften Anstieg des Bremsdrucks Rücksicht auf die Fahrgäste an Bord. Reagiert der Fahrer nicht, leitet das System im letzten Schritt selbstständig eine Vollbremsung ein. Bei Bestellung des ART wird der Active Brake Assist ohne Aufpreis mitgeliefert.


Sicher ankommen. Glücklicherweise sind Busse vergleichsweise selten in Unfälle verwickelt - der Bus ist das sicherste Verkehrsmittel. Um sicherzustellen, dass dies so bleibt, feierte das Notbremssystem, der Active Brake Assist (ABA) auf der IAA 2008 seine Premiere im Premium-Reisebus Mercedes-Benz Travego. Dieses Fahrerassistenzsystem wird derzeit in keinem anderen Bus auf der Welt angeboten.

Kollisionsgeschwindigkeit und Unfallschwere verringert

Der Active Brake Assist kann Unfälle zwar nicht immer verhindern, jedoch mindes­tens durch das Einsetzen der vollen Bremswirkung die Kollisions­geschwindigkeit und damit die Schwere von Unfallfolgen erheblich verringern.

Aufgrund der abgestuften Warnhinweise alarmiert das System den Fahrer, der seinerseits nach Möglichkeit noch ein Ausweich- oder Bremsmanöver zur Ver­meidung einer Kollision einleiten kann. Auffahrunfälle sind zwar nicht die häufigste Ursache von Omnibusunfällen, zählen jedoch mit ihren Folgen zu den schwersten Unfallarten. Daher erwarten die Entwickler durch den Einsatz des Active Brake Assist eine Verringerung der Unfälle mit Todesfolge und schweren Verletzungen. Bei der Entwicklung stand neben dem Schutz der Omnibus-Insassen auch der Partnerschutz im Mittelpunkt. Mit dem Active Brake Assist im Omnibus rückt Mercedes-Benz seiner Vision vom unfallfreien Fahren erneut einen Schritt näher.

Neu: Passives Sicherheitssystem Front Collision Guard

Dies gilt ebenfalls für zahlreiche weitere Innovationen der neuen Travego-Gene­ration. Der Front Collision Guard (FCG) ist ein einzigartiges passives Sicher­heits­system zum Schutz von Fahrer und Begleiter bei einem Frontalaufprall. Der Front Collision Guard besteht aus einem komplexen Sicherheitssystem. Es beginnt mit einem Querprofil, das bei einem Unfall im Sinne des Partnerschutzes einen Unter­fahrschutz bildet und zum Beispiel das Unterfahren durch einen Pkw verhindern kann. Hinter diesem Profil ist eine Struktur aus Crash-Elementen angeordnet, die im Falle eines Aufpralls gezielt Energie abbauen.

Darüber hinaus ist der Fahrerplatz des Travego einschließlich Lenkung, Pedalerie und Sitz jetzt auf einem massiven Rahmenteil angeordnet, das sich bei einem schweren Frontal-Unfall komplett nach hinten verschieben kann und damit den Raum für den Fahrer um wesentliche Zentimeter vergrößert. Die Entwickler haben die Wirkung des Front Collision Guard nicht nur rechnerisch ermittelt, sondern in der Folge zur Absicherung auch in mehreren Crash-Tests praktisch erprobt. Der FCG erfüllt außerdem bereits künftige gesetzliche Normen für Pendelschlagtests bei Omnibussen. Zusammen mit dem Active Brake Assist, durch den bei einem unvermeidlichen Frontalaufprall die Kollisionsgeschwindigkeit drastisch gesenkt werden kann, wird mit dem FCG ein bisher unerreichtes Maß an Sicherheit für Fahrer und Reisebegleiter erreicht.


Das neue Front Collision Guard

Travego setzt mit vielen Details Maßstäbe bei Sicherheit

Zahlreiche weitere Details erhöhen das vorbildliche Sicherheitsniveau des Mercedes-Benz Travego noch weiter. Das neue Abbiegelicht wird bei ein­ge­schaltetem Blinker, eingeschlagener Lenkung und Geschwindigkeiten unter 40 km/h aktiv. In diesem Fall leuchtet der kurveninnere Nebelscheinwerfer mit seiner großen Streubreite die Fahrbahn auch seitlich vor dem Omnibus aus.

Der neue Regen-/Lichtsensor schaltet bei Bedarf die Scheibenwischer ein und wählt außerdem den passenden Intervall oder die notwendige Geschwindigkeit aus. Ebenso aktiviert der Sensor bei entsprechenden Lichtverhältnissen die Schein­werfer. Er wird über eine entsprechende Stellung „A“ (Automatik) des Licht­schalters aktiviert.

Sicherheit bedeutet auch der Einsatz von LED als Umrissleuchten oberhalb der Frontscheibe. Sie sind auf Fahrzeuglebensdauer ausgelegt. Das versehentliche Fahren ohne die vorgeschriebene Beleuchtung ist damit praktisch unmöglich. Die Seitenmarkierungsleuchten des Travego waren bereits bisher in LED-Technik ausgeführt. Nach Verlassen des Travego und Ver­riegelung über die Zentral­verriegelung leuchtet das neue „Follow-me-home“-Licht mit den Nebelschein­werfern für mehrere Sekunden das Vorfeld des Busses aus und weist seinem Fahrer damit sicher den Weg.

Travego-Optik: Stoßfänger vorne neu gestaltet

Mit Einführung der neuen Generation des Mercedes-Benz Travego sind behut­same äußere Änderungen einhergegangen. So verlängert sich der Vorbau bedingt durch den Front Collision Guard um 40 mm. Der Travego ist von vorne an einem neuen Stoß­fänger mit deutlich hervorgehobener Sicke und einer markanten Einprägung an der Position des Nummernschilds zu erkennen. Die ebenfalls neu gestalteten Stoß­fängerecken unterstreichen mit ihrer Form und den neu gestalteten, inte­grier­ten Nebelscheinwerfern die Dynamik des Travego.

Weiter an Eleganz hat die Frontpartie des Travego durch eine geklebte Wind­schutzscheibe gewonnen. Die bisherige Einfassung durch Gummileisten entfällt. Die geklebte Scheibe ist eine Voraussetzung für weiter herabgesetzte Wind­geräusche und eine Verbesserung der Aerodynamik.


Rundum neues Cockpit noch fahrerorientierter gestaltet

Bedeutete bereits das bisherige Cockpit des Travego einschließlich der Joystick-Schaltung ein Meilenstein in der Gestaltung von Omnibus-Fahrerarbeitsplätzen, so hat das Cockpit der neuen Generation nochmals eine Steigerung erfahren. Es ist voll­kommen neu gestaltet, erneut fahrerorientierter und mit seinen Schwüngen und Rundungen gleichermaßen ergonomisch vorbildlich wie ansprechend geformt. Armaturentafel, Mittelkonsole und der Bereich vor dem Platz des Begleiters mit integrierter Kühltruhe gehen ineinander über. Gleichzeitig vermittelt das Cockpit noch mehr als bisher den Eindruck von Geschlossenheit und Hochwertigkeit.

Die Instrumenteneinheit ist zentral im Blickfeld des Fahrers angeordnet. Große Rundinstrumente in 3-D-Optik für Tachometer und Drehzahlmesser mit Chromring rahmen ein großes Farbdisplay ein, über das zahlreiche Infor­mationen von den Flüssigkeits- und Druckluftständen bis hin zu einem Reise­rechner abgerufen werden können. Die Bedienung erfolgt über Tasten auf dem neuen Multifunktions­lenkrad mit seinen vier Speichen. Die Menüsteuerung ist einfach und übersicht­lich, wie aus den Pkw von Mercedes-Benz gewohnt. Auch Telefon- und Freisprech­anlage sowie die Grundfunktionen der Audioanlage lassen sich mühelos über die Lenkrad-Tastatur bedienen. Serienmäßig findet ein griffiges Lederlenkrad Verwendung.

Schalthebel und Bedienungselemente ergonomisch perfekt

Der Schalthebel in Form eines Joysticks hat eine neue Form und glänzt mit einem Chromring. Die Einbaulage wurde bezüglich der Ergonomie optimiert. Oberhalb des Schalthebels ist im rechten Teil des Instrumentenbords der fest eingebaute Bild­schirm des Navigationsgeräts im unmittelbaren Blickfeld des Fahrers.

Die Bedienkonsolen für die Audio- und Videoanlage sowie von Heizung, Lüftung und Klimatisierung haben ihren Platz nun oben in der Mittelkonsole gefunden. Hier hat auch der digitale Tachograf seinen Platz. Er ist sowohl griffgünstig als auch im direkten Sichtfeld besonders bedienungsfreundlich montiert. Im Zuge der Neu­konstruktion wurde die Anordnung aller Bedientasten optimiert. Aufgrund der Änderungen ist unten in der nun geschwungen geformten Mittelkonsole noch mehr Ablagefläche vorhanden.

Reihensechszylinder mit zusätzlicher Leistungsstufe

Zur neuen Generation des Travego gehört auch ein optimierter Antriebstrang mit einer perfekt aufeinander abgestimmten Kombination von Motor, Getriebe und Antriebsachse aus einer Hand. Als zusätzliche Motorisierung ist der Reihensechs­zylinder Mercedes-Benz OM 457 LA mit 12,0 l Hubraum, 335 kW (456 PS) Leistung und einem beachtlichen Drehmoment von 2 200 Nm bei 1 100/min hinzu­ge­kommen. Das Triebwerk gewährleistet souveräne Fahrleistungen unter allen Bedingungen und arbeitet dank der bewährten BlueTec-Motorentechnologie gleich­zeitig sehr wirtschaftlich. Der Motor steht in Abgasstufe Euro 5 zur Verfügung.

Seine harmonische Leistungsentfaltung und die hohe Durchzugskraft prädesti­nieren den Motor darüber hinaus für eine Kombination mit einer langen Gesamt­übersetzung. So rollt der Travego mit dem neuen automatisierten Schaltgetriebe Mercedes GO 240-8 PowerShift und der serienmäßigen Achsübersetzung von i=3,909 bei Autobahntempo 100 km/h mit nur 1 300/min. Dies minimiert den Kraftstoffverbrauch und damit die Abgasemissionen und senkt im gleichen Schritt nochmals die Geräuschentwicklung.

Neu: Automatisiertes Mercedes PowerShift Getriebe mit acht Gängen

Das neue automatisierte Achtgang-Getriebe Mercedes GO 240-8 PowerShift wurde eigens für den Einsatz im Omnibus entwickelt. Es ist damit das einzige speziali­sierte Bus-Getriebe in seiner Leistungsklasse. Dies schlägt sich in einer besonders kompakten Bauweise sowie in einem geringen Gewicht nieder. Außerdem besitzt das Aluminiumgehäuse des Getriebes identische Abmessungen wie die weiterhin verfügbaren Sechsgang-Schaltgetriebe, was den Einbau erleichtert. Das Kupplungs­pedal entfällt. Bei vergleichbaren Fahrleistungen ergibt der Einsatz des PowerShift Getriebes auf repräsentativen Strecken einen signifikanten Minderverbrauch im Vergleich zu einem Fahrzeug mit marktgängigem automatisierten Getriebe.

Dank progressiver Stufung perfekt abgestimmte Übersetzungen

Mit seinen acht Gängen deckt das Getriebe aufgrund seiner progressiven Spreizung (Über­setzung 1. Gang 6,57, 8. Gang 0,63) die gesamte Spannweite vom feinfühligen Rangieren mit Minimalgeschwindigkeit bis zu einer niedrigen und Kraftstoff sparen­den Drehzahl bei Autobahngeschwindigkeit ab. Im Unterschied zu anderen Getrieben dieser Leistungsklasse sind die Gänge des GO 240-8 PowerShift pro­gressiv gestuft, das sichert einen perfekten Anschluss sowohl in der Beschleu­nigungs­phase beim Hinaufschalten als auch bei Rückschaltungen an Steigungen.

Anfahrgang ist in der Ebene die zweite Schaltstufe. Das Getriebe ist in seinen Über­setzungen so auf den Betrieb im Omnibus abgestuft, dass ein Überspringen von Gängen im Normalfall nicht notwendig ist. Die Schaltungen selbst erfolgen ruckfrei und zügig, auf veränderte Topografie oder andere Lastanforderungen reagiert die Steuerung des Getriebes schnell.

Einfache Bedienung, bei Bedarf manueller Betrieb

Die Bedienung des automatisierten Getriebes ist denkbar einfach. Üblicherweise wird der Fahrer den Bus im Automatikmodus fahren, jedoch kann er das Getriebe durch kurzen Druck nach vorn oder hinten gegen den Schalthebel jederzeit manuell beein­flussen. Das Getriebe bleibt dabei im Automatikmodus. Ein seitlicher Druck nach links gegen den Schalthebel genügt, dann fährt der Travego im manuellen Modus und der Fahrer kann die Gänge nach Belieben und technischer Möglichkeit durch leichtes Antippen des Schalthebels wechseln.

Reichhaltige Auswahl an Motoren und Getrieben

Unverändert stehen auch in der neuen Generation des Travego die bisher ver­wendeten und bewährten Komponenten des Antriebstrangs zur Verfügung. Serien­motorisierung ist wie bisher der OM 457 LA mit 12,0 l Hubraum, einer Leistung von 315 kW (428 PS) und einem Drehmoment von 2 100 Nm. Als zusätzliche Motori­sierung ist der Reihensechszylinder Mercedes-Benz OM 457 LA mit 12,0 l Hubraum, 335 kW (456 PS) Leistung und einem Drehmoment von 2 200 Nm erhältlich. Für besondere Ansprüche an die Leistung steht unverändert der V8 OM 502 LA mit 15,9 Liter Hubraum und 350 kW (476 PS) sowie 2 100 Nm Dreh­moment zur Wahl. Alle Motoren stehen in der Abgasstufe Euro 5 zur Verfügung.

Als Getriebe ist im Travego serienmäßig das manuell zu bedienende Sechsgang-Schaltgetriebe GO 210-6 bzw. GO 230-6 mit Joystick-Schaltung verbaut. Auf Wunsch ist das neue automatisierte Achtgang-Getriebe Mercedes GO 240-8 PowerShift erhältlich. Die sparsam und leise laufende Hypoid-Hinterachse Mercedes-Benz HO6 ermöglicht mit unterschiedlichen zur Wahl stehenden Übersetzungen eine perfekte Abstimmung des Antriebstrangs.

Fahrwerk: Neue Nachlaufachse mit Einzelradaufhängung

Zur neuen Generation des Mercedes-Benz Travego gehören auch wesentliche Neuerungen rund um das Fahrwerk. Auch an dieser Stelle setzt der Travego Maß­stäbe bei Komfort und Fahrdynamik. Im Mittelpunkt der dreiachsigen Modelle steht die neue Nachlaufachse mit Einzelradaufhängung. Vorteile sind unter anderem eine verbesserte Spurführung, ein sanfteres Federungsverhalten dank geringerer ungefederter Massen, ein Plus beim Einbauraum sowie ein um rund 150 kg geringeres Gewicht. Dafür ist neben der unmittelbaren Achskonstruktion auch die elektronische Ansteuerung der unverändert hydraulisch aktiv gelenkten Achse verantwortlich.

Alle Varianten des Travego profitieren von einer überarbeiteten Lagerung der Vorderachse. Sie verhindert noch wirksamer Poltergeräusche. Auch federt die Achse spürbar sanfter, ohne jedoch an Spurführung oder im Dämpfungsverhalten nachzulassen. Gleichzeitig bleibt der gewohnte direkte Fahrbahnkontakt der Lenkung erhalten. Zur Serienausstattung des Travego gehört jetzt außerdem die elektronisch geregelte Niveauregulierung (ENR).

Neues Interieur, Monitore mit 19 Zoll-Bildschirmdiagonale

Die neue Generation des Mercedes-Benz Travego ist komfortabler denn je. So kommen nun große Monitore mit 19 Zoll-Bildschirmdiagonale zum Einsatz. Sie ermöglichen ungetrübten Film- und Fernsehgenuss von jedem Sitzplatz. Außerdem sind Innendecke und Gepäckablagen neu gestaltet worden. Neben einem attrak­tiven Erscheinungsbild stand auch hier das Thema Gewicht im Mittelpunkt.

Das Programm im Modelljahr 2009

Das Programm des Travego der neuen Generation setzt sich unverändert aus drei Hochdecker-Modellen zusammen: Travego (zwei Achsen, 12,18 m Länge), Travego M (drei Achsen, 13,0 m Länge) und Travego L (drei Achsen, 14,03 m Länge).



Fotos und Text:
EvoBus GmbH – Mercedes Omnibusse


admin


gedruckt am 24.02.2020 - 16:45
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