Artikel » Ehemalige Bushersteller » Carl F.W. Borgward GmbH Artikel-Infos
  Seite: 1 2 3 4 5 6  

  Carl F.W. Borgward GmbH
Ehemalige Bushersteller   Carl F.W. Borgward GmbH
21.06.2006 von admin


Der 3-Tonner B 3000 S war das Standard-Fahrzeug der Borgward-Kriegsproduktion. Folgedessen auch der erste Typ, der nach Kriegsende aus zusammengesuchten Altteilen wieder im Werk Bremen hergestellt wurde.

Das Fahrgestell B 3000 S wurde von der Fa. Clerck auf einen Radstand von 5.200 mm verlängert und als Omnibus-Niederrahmen-Chassis angeboten. Durch den Preßstahlrahmen mit Abwärtsknick und der Kröpfung über der Hinterachse kam man auf eine Einstiegshöhe von "nur" 45 cm. Eine zusätzliche Hilfsfeder, verbunden mit langen Hauptfedern sollte dazu beitragen, "dem Fahrgast auch auf längeren Fahrstrecken eine angenehme Reise zu bieten". So versprach es jedenfalls ein Prospekt. Die Fahrgäste der damaligen Zeit waren halt noch nicht so verwöhnt wie heute.


Borgward B 3000 mit Aufbau von Puppe auf Clerck-Volltiefrahmen 1949.

1951 stellte Borgward als Weiterentwicklung des 3-Tonner-Tiefrahmen-Fahrgestells das Niederrahmen-Chassis BO 4000 vor. Mit diesem Fahrgestell drängte Borgward in den Markt der größeren Omnibusse. Diesem Fahrgestell folgte 1953 das nutzlastverstärkte Modell BO 4500. Das Fahrgestell hatte eine Tragfähigkeit von 5.435 kg und ermöglichte Aufbauten bis zu einem Gesamtgewicht von 8.450 kg. Ab 1955 waren diese Fahrgestelle dann nicht mehr im offiziellen Lieferprogramm. Dafür gab es das 4,5-Tonner-Frontlenker-Chassis B 4500 F.

Die Motorleistung des 6-Zylinder-Diesel-Motors lag anfangs bei 85 PS, die bis 1957 auf 110 PS gesteigert wurden. Wie bereits vorher wurden auch jetzt wieder die Aufbauten von verschiedenen Aufbauern vorgenommen.


Kässbohrer-Aufbau auf BO 4000 von 1951.


Druckansicht   druckbare Version anzeigen
Seite empfehlen   Seite empfehlen
Fehler gefunden? Fehlermeldung
Seite: 1 2 3 4 5 6 Seitenanfang nach oben