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  Irisbus Hynovis
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20.10.2008 von admin


Durch eine vollkommen neu konzipierte Struktur und anderer Maßnahmen ist es gelungen, das Gewicht des Busses um eine Tonne zu reduzieren. Mitgewirkt an der Gewichtsersparnis hat dabei auch der Einbau des kleineren Motors Tector EEV, der allein ungefähr 200 kg weniger als ein herkömmlicher Motor auf die Waage bringt. Der Tector EEV ist ein Reihensechszylinder mit 5,9 l Hubraum und einer Leistung von 164 kW (222 PS). Als Getriebe ist ein Voith Automatikgetriebe in diesem Prototypen eingebaut.


Die Gerippestruktur

Beim Hybrid-Konzept setzt Irisbus auf ein hydraulisches Hybridsystem, welches in Zusammenarbeit mit Poclain Hydraulik entwickelt wurde. Sie besteht einmal aus einer Stop-Start-Einheit, die den Motor Stoppt, wenn der Bus hält und wieder startet, wenn der Bus sich wieder in Bewegung setzt und einer weiteren, die die Hilfssysteme antreibt, während der Motor gestoppt wird. Die Verwertung der energetischen Bremsenergie geschieht durch hydraulische Motor-Pumpen in Verbindung mit einem Hydro-pneumatische Akkumulator.

Durch diese Komponenten soll der Bus laut Aussage des Herstellers 30% weniger CO² ausstoßen. Die Mengen setzten sich dabei wie folgt zusammen:

Hydraulischer Hybridmotor-23%
Gewichtseinsparung um 1 Tonne-5%
Reifen mit verbesserten Widerstandskoeffizienten-2%

Mit der Start-Stop-Einrichtung sollen die Stickoxid-Emissionen um 50% reduziert werden.

Ob diese Werte erreicht werden, werden die nun anstehenden Testversuche zeigen. Sie werden auch zeigen, ob sich der Bus mit seinem Konzept auf dem Markt durchsetzen kann und somit eine Serienproduktion rechtfertigen.


Das Heck des Hynovis


Fotos:
Irisbus
Omnibusarchiv


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