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  Der Berliner Omnibus I
Geschichte   Der Berliner Omnibus I
24.02.2011 von admin


Als Folge des Konkurrenzkampfes setzte nun ein Konzentrationsprozeß ein, in dessen Folge die „Berliner Omnibusgesellschaft, Kommanditgesellschaft auf Aktien“ gegründet wurde. In dieser Gesellschaft wurden sämtliche Konzessionen der früheren Einzelunternehmer zusammengefasst. Man versprach sich davon nun einen geregelten Betrieb durchzuführen. Doch auch diese Gesellschaft arbeitete mit Verlust, wurde liquidiert und 1868 von der Allgemeinen Berliner Omnibus AG (ABOAG) übernommen.


Der "Sechseromnibus" zum Einheitstarif von 5 Pfennig. Ein Wagen dieses Typs mit der Nummer 357 der ABOAG ist als Museumsfahrzeug erhalten.

Mit der ABOAG war eine gewisse Stabilisierung des Berliner Omnibusverkehrs eingetreten. Die ABOAG war bis 1886 praktisch konkurrenzlos. Erst ab diesem Jahr versuchten einige Unternehmen dieses Monopol zu brechen. Erfolgreich war dabei aber nur die „Neue Berliner Omnibus AG“, die es schaffte bis 1900 etwa ein Drittel des Omnibusverkehrs in Berlin zu bedienen. 1903 kam auch ihr Ende, sie wurde mit der ABOAG vereinigt. Eine weitere Konkurrenz für die ABOAG erwuchs nur noch aus der Hochbahn, die auch eigene Omnibusse einsetzte.

Ein weiterer Erzfeind des Omnibusses war die Straßenbahn. Sie wurde damals zwar auch von Pferden gezogen, war aber erheblich leistungsfähiger.


Berlin – Am Spittelmarkt. Im Vordergrund ist die Pferdestraßenbahn zu sehen.


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