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  Ikarus Karosserie- und Fahrzeugwerk
Ehemalige Bushersteller   Ikarus Karosserie- und Fahrzeugwerk
21.10.2011 von admin


Ab den 90ger Jahren kam Ikarus dann in schweres Fahrwasser, was den Geschäftsbetrieb anging. Durch die Auflösung der RGW-Staaten und dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik brach der Absatz von Omnibussen massiv ein. Der letzte Bus an die DDR wurde 1990 an die BVG-Ost geliefert. Danach konnten nur noch vereinzelte Einzelstücke an diverse Verkehrsunternehmen geliefert werden. Auch der Absatz in die osteuropäischen Länder kam ins Stocken, weil diese die Busse nicht mehr mit Transfer-Rubel, sondern mit harten Devisen bezahlen mussten, welche in den Ländern aber größtenteils nicht vorhanden waren.

1991 wurde der Riese Ikarus dann wieder aufgeteilt. Einmal in die Ikarus Fahrzeugbau AG, die sich mit dem Bau von Linienbussen befasste und in die EAG, der der Bau von Luxus- und Midibussen oblag. Gleichzeitig mit der Privatisierung ging man auch Kooperationen mit anderen Herstellern ein, welche da waren: Volvo, Scania, MAN, Iveco, Renault, Saurer, VW, Mercedes und Steyr. Hierbei wurden verschiedene Modelle auf den jeweiligen Fahrgestellen der Kooperationspartner aufgebaut.


Ikarus 555 auf Volvo-Fahrgestell



Ikarus 577 auf Scania-Fahrgestell


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