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  Die Kraftstoffanlage II
Technik   Die Kraftstoffanlage II
03.08.2013 von admin


Die Kraft, die die Fliehgewichte auf den Verstellbolzen bei einer bestimmten Drehzahländerung ausüben, ist immer gleich groß. Die Kraft, die an der Regelstange wirkt,
wird durch das verschiedene Übersetzungsverhältnis des Regelhebels dagegen verschieden groß. Je mehr sich das Übersetzungsverhältnis a/b des Regelhebels der Zahl 1 nähert, desto größer wird die Verstellkraft an der Regelstange; denn das Drehmoment wird dadurch größer.

Oder anders ausgedrückt: Die Verstellkraft ist konstant, a veränderlich. Je größer also der Hebel a ist, an dem die Fliehgewichte mit der Verstellkraft ziehen oder drücken, desto größer ist die Verstellkraft an der Regelstange, oder desto leichter lässt sich der Regelhebel um seinen Drehpunkt o schwenken.

Den Aufbau des RQ-Reglers zeigt Skizze 10. Der Regler ist wie der R-Regler ein Fliehkraftregler mit zwei Fliehgewichten und wird von der Nockenwelle der Einspritzpumpe angetrieben. In jedem Fliehgewicht ist ein Federsatz nach Skizze 8 untergebracht.

Auf der Reglernabe, die über einen Schwingungsdämpfer mit der Nockenwelle der Einspritzpumpe verbunden ist, sind zwei Paar Winkelhebel gelagert. An den zur Drehachse parallelen Schenkeln der Winkelhebel sind die Fliehgewichte aufgehängt. Außerdem stützen sich diese gegen die im Schwerpunkt angreifenden Regelfedern ab. Die Regelfedern sitzen über den in die Nabe eingeschraubten Bolzen und werden durch die Einstellmuttern vorgespannt.

An den zur Drehachse senkrechten Schenkeln der Winkelhebel ist der Verstellbolzen eingehängt, der die Bewegungen der Fliehgewichte auf den Gleitstein überträgt.

Der Gleitstein ist mit dem Regelhebel (Kulissenhebel) verbunden, der wiederum durch eine Gelenkgabel mit der Regelstange gekuppelt ist. Der Drehpunkt des Regelhebels ist also verschiebbar, wodurch sich dessen Übersetzungsverhältnis im Bereich von 1:1, 35 bis 1:1, 23 verändern lässt (Skizze 12 und 13).

Die Bewegungen des Verstellhebels (und damit auch des Fußhebels) werden über den Zwischenhebel und den Gleitstein im Regelhebel übertragen. Die Wirkungsweise des Fliehkraftreglers ist die gleiche, wie sie beim R-Regler bereits erläutert wurde.


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