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  Magirus-Deutz
Ehemalige Bushersteller   Magirus-Deutz
16.10.2007 von admin


Die Busse der Baureihen M 37, M 45 und M 50 brachten es bis zum Jahre 1941 auf 115 Einheiten, wobei die Stahlaufbauten von den Vereinigten Westdeutschen Waggonfabriken AG in Mainz angefertigt wurden. Bis zum Jahre 1944 hatten ca. 2.640 Omnibusse und Fahrgestelle das Werk verlassen. Nach dem Krieg konnte 1946 die Lkw-Produktion wieder aufgenommen werden, dem 1948 die Produktion von Omnibussen folgte. Begonnen wurde mit dem ehemaligen Kriegstyp unter der alten Bezeichnung O 3000 auf einem vom Lkw abgeleiteten Fahrgestell.


Magirus O 3000 von 1948. Der Aufbau stammt von Kässbohrer.

1949 wird der O 3000 vom O 3500 abgelöst. Mit dem O 3500 erhalten die Busse auch ein gefälligeres Aussehen. Ab 1950 weicht die eckige Schnauze einer rundlichen Haube, die man auch an den Lkw findet. Da sie nach oben aufgeklappt wird, wird sie auch „Alligator“-Haube genannt.


Magirus O 3500 von 1954

Auf der IAA 1951 stellt Magirus dann noch seinen O 6500 H vor, dessen Serienproduktion aber erst 1952 anlief. Das H hinter der Typenbezeichnung steht für Heckmotor. Der Aufbau war in halbselbsttragender Bauweise hergestellt. Als Motor diente der V 8-Zylinder vom Typ Deutz F 8 L 614 mit 170 PS. Angeboten wurde der Bus als Reise- und Linienbus. Ab 1953 war der O 3500 dann auch als Heckmotoromnibus unter der Bezeichnung O 3500 H erhältlich.


Magirus O 6500 von 1953 als Zeichnung aus einem Prospekt


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